Westenergie Metering launcht ORIOL,
den intelligenten wM-Bus Impuls-Adapter zur BSI-konformen SMGW-Anbindung von Gaszählern

Mit Inkrafttreten des Gesetzes zum Neustart der Energiewende (GNDEW) wurde der Rollout vom BSI zertifizierten Gateways zur Einführung von Intelligenten Messsystemen (iMSys = digitaler Stromzähler + Kommunikationseinheit Smart Meter Gateway) beschleunigt.

In Verbindung mit dem Messstellenbetriebsgesetz (seit 27. Mai 2023 in Kraft) wurde darüber hinaus festgelegt, dass neben der Sparte Strom auch eine weitere Energiesparte (z.B. Gas, Heiz- oder Fernwärme) an das BSI SMGW anbindbar sein muss.

Für das Segment Gas bedeutet dies, dass zukünftig nur noch Zählertypen verbaut werden dürfen, die die technischen Voraussetzungen erfüllen, um per LMN-Schnittstelle mit dem BSI SMGW kommunizieren zu können.

Für die großen Mengen von bundesweit verbauten Bestandszählern allerdings gilt, dass diese nicht zwingend ausgetauscht werden müssen (vorbehaltlich gültiger Eichfrist), sondern per „retrofitting“ nachträglich digitalisiert werden können. Der Gesetzgeber sieht somit also vor, dass auch ältere Gaszähler mit sog. Impulsschnittstelle über einen nachrüstbaren Kommunikationsadapter ebenfalls in das intelligente Messsystem mit eingebunden werden können. Für diesen Anwendungsfall hat die Westenergie Metering gemeinsam mit WEPTECH den Gasadapter mit dem Produktnamen ORIOL-„Mehrwertmodul-Gas“ entwickelt und bereits von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt PTB mit Sitz in Braunschweig per Baumusterprüfbescheinigung zertifizieren lassen.

In einem umfangreichen, bundesweiten Feldtest mit acht Messstellenbetreibern wurde nun die Anbindung von Gaszählern mit Impulsschnittstelle über das „Mehrwertmodul Gas“ an ein BSI SMGW erfolgreich getestet.

Peter Reitz, kaufmännischer Projektleiter bei Westenergie Metering, fasst die Vorteile zusammen: „Mit dem Mehrwertmodul können Messstellenbetreiber perspektivisch ihre Prozesse effizienter gestalten, da sie Bestandszähler nicht wechseln und weiter nutzen können. Außerdem erweitert der Einsatz des Moduls bei Gaszählern den Handlungsspielraum und bietet den Netzbetreibern eine zusätzliche Möglichkeit, den Verpflichtungen des Messstellenbetriebsgesetzes nachkommen zu können.“

Produziert wird die Kommunikationseinheit bei WEPTECH in Landau in der Pfalz. „Als Technologie- und Fertigungspartner hat WEPTECH die Entwicklung des „Mehrwertmoduls Gas“ sehr gerne übernommen“, so Wolfgang Esch – Head of Sales & Marketing. „Aufgrund unserer OMS- und Funk-Expertise im Smart Metering – so ist WEPTECH auch Hersteller des BSI SMGW von PPC - sind bei dieser Entwicklung viele Synergieeffekte mit eingeflossen, durch die das Projekt gemeinsam mit der Westenergie Metering erfolgreich umgesetzt werden konnte.“

Danpower – Enercity - Telekom
„Fernauslesbarkeit von Wärmemengenzählern“

Gemeinsames Projekt von Danpower, enercity contracting und der Deutschen Telekom

Am 01. Dezember 2021 ist die novellierte Heizkostenverordnung (HKVO) in Kraft getreten. Damit hat die Bundesregierung sichergestellt, dass die Vorgaben der europäischen Energieeffizienz-Richtlinie (EED 2012/27/EU) in nationales Recht überführt wird. So sieht die aktualisierte HKVO gemäß „Artikel 9c der Energieeffizienzrichtlinie“ unter anderem vor, dass alle neu installierte Zähler und Heizkostenverteiler ab dem 25.10.2021 fernablesbar sein müssen und bereits installierte Geräte bis zum 01.01.2027 nachgerüstet oder ausgetauscht werden müssen.

Vor diesem gesetzlichen Hintergrund wurde das Projekt „Fernauslesbarkeit von Wärmemengenzählern“ als gemeinsames Projekt von Danpower, enercity contracting und der Deutschen Telekom initiiert, welches nun „go-live“ gegangen ist.

Ziel des Projektes war eine sichere, herstellerunabhängige und automatisierte Fernauslesung von Wärmemengenzählern per NB IoT Gateway auf der Cloud of Things der Telekom abzubilden um die nachgelagerten Abrechnungsprozesse aufgrund der aktuellen Gesetzesvorgaben (EED, UVI) durchgehend digitalisieren zu können.

WEPTECH, als Projektpartner der Deutschen Telekom, hat bei dieser zukunftsweisenden Lösung die Anbindung des SWAN2 Gateways auf Basis des LwM2M Protokolls realisiert, die es ermöglicht Zählerdaten auf der Cloud of Things (CoT) zu empfangen, zu decodieren (parsen) und somit für Abrechnungssysteme von Energie-Dienstleister zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus haben wir auch bei der OMA (Open Mobile Alliance) LwM2M Smart Meter Objekte registriert. Damit können auf Plattformen diese Daten direkt als Zählerdaten erkannt und verarbeitet werden, so Wolfgang Esch – Head of Sales & Marketing – von WEPTECH.

RWW Wasserheld setzt auf den SWAN
Leckageortung und Monitoring des Wasserverbrauchs

RWW Wasserheld setzt auf den SWAN

Die RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH – Teil der Westenergie - wurde 2023 als TOP-Lokalversorger im Segment Wasser für Qualität, Transparenz und Nachhaltigkeit vom „Energieverbraucherportal“ ausgezeichnet. Ein Qualitätssiegel, das den bewussten Umgang mit der Ressource Wasser dokumentiert und an lokale Versorger vergeben wird, die besonders verbraucherfreundlich, serviceorientiert und innovativ sind.

Serviceorientiert und innovativ ist auch der „Wasserheld“ von RWW, ein Projekt das jetzt per Roll-Out „live“ gegangen ist. Ziel des Projektes ist es Privat- und Industriekunden Informationen zum Wasserverbrauch per APP-Anwendung zur Verfügung zu stellen und mögliche Leckagen per Alarm zu detektieren. Damit verbunden ist natürlich auch das Ziel den Verbraucher zu einem bewussten und nachhaltigen Umgang mit der wertvollen Ressource Trinkwasser zu motivieren.

Eine funktionierende Wasserversorgung ist ein wesentlicher Bestandteil der Infrastruktur jeder Gemeinde oder Stadt. Dabei ist eine effiziente und zuverlässige Wasserversorgung notwendig, um den täglichen Bedarf an Trinkwasser zu decken und gleichzeitig sicherzustellen, dass das Versorgungssystem effektiv arbeitet und Wasserverluste minimiert werden. Laut Statistik platzt in Deutschland ca. alle 30 Sekunden ein Wasserrohr infolge Überalterung, durch Frostschäden, etc. Leitungswasserschäden bleiben oft lange Zeit unbemerkt.

Die Folgen sind zeit- und kostenintensive Reparaturen, aber auch der Verlust von kostbarem Trinkwasser. Um Leckagen frühzeitig erkennen und den Schaden minimieren zu können, wurde der „Wasserheld“ ins Leben gerufen. Diese Cloud-Lösung funktioniert ganz einfach. Per App oder Weboberfläche kann der Kunde seinen Wasserverbrauch überwachen. Bei starken Verbrauchsabweichungen generiert die App eine automatische Warnmeldung.

Damit dies technisch funktioniert, müssen die Daten des jeweiligen Wasserzählers in die RWW Cloud übertragen werden, d.h. die Wasserzähler müssen zunächst auf Fernauslesbarkeit „up-gegradet“ werden. Dies kann ohne großen Aufwand schnell und einfach durch Kunden selbst erfolgen. Dazu wird lediglich ein Funkadapter auf den Wasserzähler aufgesteckt, der die Zählerwerte per standardisiertem wM-Bus Protokoll (EN 13757-4) an das SWAN Gateway von WEPTECH sendet. Der SWAN ist ein leistungsstarkes, batteriebetriebenes Gateway, das die empfangenen Zählerdaten zu definierten Intervallen gesichert per LTE Cat. NB1 (Narrow Band IOT) an die Cloud-Plattform von RWW überträgt. Mittels Wasserheld APP (oder per Weboberfläche) kann der Kunde so seine Verbräuche täglich überwachen. Durch die Fernauslesbarkeit kann somit auch die aufwendige, manuelle Zählerablesung durch den Versorger zukünftig entfallen. Darüber hinaus wird bei stark abweichenden Werten automatisch eine entsprechende Alarmmeldung generiert, die auf eine mögliche Leckage hinweist. Alles in allem bietet der „Wasserheld“ allen Beteiligten einen wertvollen Benefit und stellt somit eine innovative Lösung für einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Trinkwasser dar, so der Projektleiter Michael Fech von RWW.

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